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AKW-Befürworter wollen Abstimmung

Autor: admin | 10.08.2015

Die Energiestrategie 2050 muss vor das Volk, nur würde es üblicherweise als Teilpaket zur Abstimmung angeboten werden, die AKW-Befürworter pochen jedoch darauf, dass das ganze Paket als eine einzige Abstimmung dem Volk vorgelegt werden soll.


Um es gleich zu betonen, die Strategie hat deutliche Mängel – mehr erneuerbare Energien, aber weniger Subventionen für private Hausbesitzer als Beispiel. Auch die Atomkraftwerke sollten deutlich zügiger abgestellt werden, als dies die Strategie vorschlägt. AKWs so lange laufen zu lassen, wie die Betreiber in die Renovierung investieren und das Teil dann irgendwann einfach mal von alleine schlappmacht, ist im besten Fall einfach wenig intelligent.


Aber die AKW-Befürworter sind eine unausrottbare Gruppe von Überoptimisten und einfach Geldverdienern. Immerhin geht ein großer Teil des schweizerischen AKW-Stroms in den Export, nur die Radioaktivität könnte man im Notfall nur bedingt in den Export geben. Diese spätestens nach Fukushima noch immer ewig gestrigen, wollen also, dass das Aus für AKWs in der gleichen Abstimmung behandelt wird.


Interessant schon deswegen, weil sie damit garantiert ein paar Wählerstimmen verlieren werden. Insbesondere bei der Generation, die schon vor 40 Jahren stimmberechtigt waren und nicht an Anti-AKW-Demos teilnahmen und auch sonst wissenschaftsgläubig den Erbauern glauben schenkten – dass sei schon alles sicher.


Genau dieses Grüppchen versprengter werden die AKW-Befürworter bei einer Gesamtabstimmung verlieren. Warum sollte ein 80 jähriger gegen die Energiestrategie 2050 stimmen? Er wird sie ohnehin nicht erleben. Aber vermutlich hätte er noch immer ein Problem mit diesen ewigen langweiligen Anti-AKW- Gegnern. Kurz gesagt, für die AKW-Befürworter könnte es eine ganz ganz schlechte Idee sein, sich gegen Einzelabstimmungen zu stemmen. Deren Rechnung wird nicht aufgehen, dass nämlich die Befürworter von vorgestern, die Energiestrategie ablehnen werden, auch wenn sie vermutlich darauf spekulieren. Übrigens auch 80 Jährige haben Großenkel und wissen, dass sich die Welt weiter dreht oder an atomarer Verseuchung zu Grunde gehen könnte.


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Quelle: NZZ