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Chinesische Solaranlage im Weltall – Solarstrom, der vom Himmel fällt?

Autor: admin | 20.08.2021

Realität ist es noch nicht, aber es wird schon mehrere Jahre an dem Konzept gearbeitet, dass zukünftig gigantische Solaranlagen im Erdorbit Solarstrom generieren könnten. Ist das eine echte Alternative für die kommende Zeit der erneuerbaren Energie?


Bisher ist die Effizienz der Solartechnik so, dass große Solarkraftwerke riesige Flächen Grünland oder Baumflächen verschlingen, wenn keine integrative Photovoltaik in Betracht kommt. Da der Strombedarf zukünftig weiter steigen wird, funktioniert es auf der Erde noch nicht anders.


Orbitale Solarkraftwerke, eine Idee in der Entwicklungsphase


Wissenschaftler tüfteln schon seit ein paar Jahren an einer Photovoltaikanlage, die im Weltall Solarenergie aufnehmen soll. Diese gesammelte Energie soll dann mit Hilfe von Mikrowellen an eine Bodenstation übertragen und zu Strom umgewandelt werden.

Für dieses Jahr sind in China praktische Tests angedacht, die zeigen sollen, wie Solarenergie drahtlos von Solarzellen im Weltall zur Erde gelangen kann.


Ideen, die sich rund um solche Solarsysteme am Himmel drehen, fanden sich beispielsweise schon 1941 in der Kurzgeschichte „Reason“ vom Science Fiction-Autor Isaac Asimov.


Die Konzeptionen und Laborversuche der bisherigen Forschung dazu sollen nun um diverse Praxistests erweitert werden.


Stück für Stück der Sonne entgegen – vom Ballon zum fliegenden Super-Solarkraftwerk


China hatte es 2010 schon bis zur Planung einer Bodenstation geschafft, doch dann wurde die Arbeit daran vorerst gestoppt. Nachdem seit Juni wieder am Solarprojekt für die Stromerzeugung im Weltraum gearbeitet wird, steht auch inzwischen das Ziel fest. 2030 soll die erste kleine Solaranlage für den Orbit einsatzbereit sein und auch schon Solarstrom zur Erde transferieren. Für 2050 wollen die chinesischen Wissenschaftler dann schon ein komplettes Solarkraftwerk in dessen Erdumlaufbahn haben, was auch bereits Profit abwirft.


Bevor die erste richtige Solaranlage ins All geschossen werden kann, braucht man nähere Erkenntnisse zur Effizienz und kabellosen Stromübertragung. Dafür sollen vorerst Ballons in rund 300 Metern über dem Erdboden zeigen, ob und wie die Empfangsstationen arbeiten. Das Ganze soll in China in einem Stadtbezirk namens Bishan stattfinden, dessen Empfangsstation die Bishan Base sein wird. Später wollen sich die Wissenschaftler schrittweise bis zur geplanten Entfernung ins Weltall hocharbeiten, wo in der Zukunft dann die Solaranlagen, wetter- und tageszeitunabhängig, Solarstrom generieren und mit Mikrowellentechnik zu den Erdstationen senden könnten.


Bis es soweit sein könnte, müssen noch Informationen zum Energieverlust während der Übertragung, zu Auswirkungen auf Mensch und Natur und zur Effizienz der Solartechnologie im Orbit gesammelt werden.


Behalten Sie lieber festen Boden unter den Füßen und profitieren Sie von Ihrer eigenen Photovoltaikanlage. Für Ihren Balkon oder Ihre Terrasse gibt es beispielsweise eine Plug and Play Solaranlage mit geringem Platzbedarf, die Sie ohne Elektriker direkt selbst aufstellen und anschließen können.