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Steigende Kosten für Energieträger

Autor: admin | 12.05.2022

Schweizer Energiekunden bangen wegen steigender Kosten für Öl, Gas und Strom


Die Kosten für Energie steigen drastisch und Befürchtungen wachsen, dass sich nicht mehr jeder Strom und Heizung leisten kann. Was genau die Schweizer Energieverbraucher erwartet und wer am Ende nicht so hart getroffen wird, erfahren Sie hier.


Privathaushalte oder Firmen, keiner kommt ohne Heizung und Strom aus. Doch die Preise für Gas, Öl und Strom explodieren förmlich und versetzen viele Schweizer in Angst. Gründe für die Preissteigerungen liefern die Kriegshandlungen zwischen der Ukraine und Russland, worauf die Börsen stark reagieren. Das hat zur Folge, dass sich europaweit die Handelspreise um ein vielfaches verteuern.


Der Energiepreisschock besorgt auch den Bundesrat. Dieser hat eine Arbeitsgruppe einberufen, um über staatliche Unterstützung für Härtefälle zu beraten. Energieministerin Simonetta Sommaruga gibt in der «Sonntags-Zeitung» besorgt an, dass Haushalte und KMU von den zu erwartenden Energiekosten überfordert werden könnten.

Es machen sich auch in mehreren Ländern Ängste breit, dass viele Menschen es sich nicht mehr leisten können, die Heizung zu bezahlen.


Der Energiepreisschock trifft nicht jeden sofort


Welche Kunden von den Verwerfungen am Energiemarkt und den Preisexplosionen betroffen sind und wer verschont wird, zumindest teilweise, hängt von der Beschaffung der Energieträger ab. Strom, den die Schweiz selbst erzeugen kann, kostet die Verbraucher weniger, als importierter Strom. Energieressourcen aus dem Ausland kosten schon die Versorger bei der Beschaffung mehr, als die Stromerzeugung und Verteilung der Energie über die inländische Infrastruktur.


Private Kunden bekamen bis zuletzt ihren Strom zu niedrigeren, stabil bleibenden Preisen, denn die Energieversorger handeln bei Stromimporten die Monopoltarife für ein ganzes Jahr bereits im August aus. Deshalb hatten die Erhöhungen der Handelspreise noch keine Auswirkungen auf die Verbraucherkosten für 2022. Im nächsten Jahr werden die Energiepreissteigerungen allerdings auch bei privaten Kunden ankommen.

Die Abhängigkeit vom ausländischen Energiemarkt trägt ihren Anteil dazu bei. So müssen die Energieversorger für ihren Einkauf für das kommende Jahr nun teilweise den dreifachen Preis zum Jahr zuvor berappen. Die Preiserhöhungen müssen sich die Versorger natürlich vom Endkunden bezahlen lassen. Das könnte teils 20 Prozent Kostensteigerung für Stromkunden bedeuten.


Politische Krisen und die Abhängigkeit von Stromimporten treibt Preise in die Höhe


Haben Versorger keine ausreichende Abdeckung mit eigenen Kraftwerken oder nicht längerfristig mit rechtzeitigen Einkäufen vorgesorgt, könnten einzelne regionale Unternehmen ihre Strompreise auf das Doppelte und sogar Dreifache erhöhen.

Auch der höhere Preis für Gas drückt die Strompreise aufwärts.


Wie es letztendlich kommen wird und ob der Bund Stromkunden bei zu hohen Energiepreisen unterstützt, kann in den aktuell unsicheren Zeiten niemand vorhersagen.


Sicher ist, mit einer eigenen Solaranlage werden Sie unabhängig von Preisschwankungen am Energiemarkt. Mit der richtigen Photovoltaikanlage inklusive passender Ausstattung mit Stromspeicher, können Sie in Krisenzeiten auch Engpässen bei der örtlichen Stromversorgung widerstehen.