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Mehr Solaranlagen in Westeuropa oder vielleicht doch nicht?

Autor: admin | 03.07.2014

Bloomberg stellt in seinem Bericht „ BNEF 2030 Market Outlook“ die Prognose bis 2030 werde Photovoltaik viel Verstärkter genutzt. Die Initiative, der EEG Umlage einer Solarsteuer in Deutschland, spricht dieser Prognose allerdings Hohn.


Bis zu 50 Prozent Steuern soll auf Solarenergie bei Verbrauchern erhoben werden. Die Idee ist einfach, größere Anlagen produzieren auch Strom für Mieter. Die Mieter beziehen also Strom von einer Solaranlage, die sie nicht selber installiert haben, ergo soll der Bauherr Steuer bezahlen. Befreit werden nur kleinere Anlagen.


Klingt zuerst mal logisch, den bezieht der Mieter seinen Ökostrom vom Stromwerk zahlt das Stromwerk steuern. Allerdings, die Logik ist eine Milchmedienrechnung eines pleite gehenden Finanzministeriums – denn, zuerst subventioniert der Staat den Bau von alternativen Energieanlagen für den Eigenverbrauch und dann holt er sich hinten herum wieder seine Ausgaben herein.


Ein Vermieter, der einen Teil des Stroms direkt vom Dach seines Mietshauses bezieht, hat den Ökostrom vermutlich schon in der Miete drin. Theoretisch handelt es sich also um einen Eigenverbrauch. Dies wäre ungefähr so, wie wenn man sich 5 Hühner kauft und nun dem Staat für jedes Ei vom eigenen Huhn, dass auf dem Frühstückstisch landet eine Steuer bezahlen müsste. Wer als Bauherr seine 10 kWp selber verbraucht, weil er nicht nur ein Eigenheim sein eigen nennt, sondern auch noch sein Gewerbe dort unter gebracht hat, der soll auch doppelt zur Kasse gebeten werden.


Der Deutsche Staat wiederum beklagt sich, dass der Strom aus den privaten Solaranlagen im Regelfall selber verbraucht wird, anstelle diesen den Stromanbietern zu verkaufen und genau deswegen müsse der Eigenverbrauch besteuert werden.


Macht das Deutsche Modell in Europa furore, dann wird sich Bloombergs Prognose leider nicht bewahrheiten.


Man könnte über so viel Chuzpe eigentlich in die Tischplatte beißen...