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Endlager Atommüll in Deutschland

Autor: admin | 04.11.2021

Hinter dem Atom-Ausstieg bis 2022 steht der Schutz der Umwelt und die Sicherheit der Bevölkerung. Doch die strahlenden Atomabfälle müssen in sicheren Endlagern teils tausende Jahre lang untergebracht werden. Werden Deutschland, die Schweiz und ihre Nachbarländer genügend Platz dafür finden?


Zuverlässige Stromlieferung für den Endverbraucher, aber tausende oder Millionen Jahre Schaden für die Natur und unsere Gesundheit – Kernenergie hat sich als versorgungsstabile Stromquelle etabliert. Zwar ist die CO²-Bilanz während der Stromproduktion besser, als bei fossilen Energieträgern, doch birgt Atomkraft verheerende Gefahren.

Der Abbau der radioaktiven Rohstoffe oder die ausgedienten Brennstäbe gefährden Natur und Menschen, und das zum Teil noch mehrere hunderttausend Jahre lang. Das treibt schon seit Jahren immer wieder Atomgegner auf die Straßen. Vor allem der Castortransport in Deutschland, zum damals geplanten Atommüllendlager in Gorleben machte Schlagzeilen.

Doch im Zuge der Demontage der AKW, wo kurzerhand neue Zwischenlager an den alten Standorten der Kernkraftwerke errichtet werden, liegen eher schweigende Ängste als lauter Protest in der Luft.


Der Abbau der AKW in Deutschland und der Schweiz produziert zusätzlich Atommüll


Nun kommt beispielsweise in Deutschland, durch den beschlossenen Atom-Ausstieg 2022, noch hinzu, dass schneller mehr Atomabfälle anfallen, als bei normal laufendem Betrieb der Kernkraftwerke. Das liegt daran, dass die Atommeiler demontiert werden und der Bauschutt zum Teil ebenfalls so verstrahlt ist, dass er erst unter Verschluss abklingen muss. Dieser Rückbau der AKW macht zunächst Zwischenlager nötig. Das sind Lagerhallen, die am Standort der Atomkraftwerke in kurzer Zeit errichtet werden, um schwach- bis hochradioaktive Atomabfälle unterzubringen. Das soll und darf allerdings keine Dauerlösung sein.


Deutschland braucht noch Jahrzehnte für Atommüll-Endlager


Leicht bis mittelschwer radioaktiv belastete Abfälle sind beispielsweise kontaminierte Arbeitskleidung, verstrahlte Instrumente, Filter oder Schutt.

Hochradioaktiv verseucht sind unter anderem die ausgedienten Brennstäbe, die ewig strahlend in Castorbehältern verwahrt werden. Momentan auch noch oberirdisch.


Bis theoretisch sichere Endlager gefunden und fertiggestellt sind, wartet auch der hochradioaktive Atommüll zwischengelagert in Abstellhallen an den Standorten der Atomkraftwerke, die abgetragen werden. Solche Atommüllzwischenlager verteilen sich auch in der Schweiz.

2050 soll in Deutschland der Bau des unterirdischen Endlagers für die hochradioaktiven AKW-Abfälle, laut Plan, vollständig beendet sein. Erst danach kann das gefährlich radioaktive Material dort verwahrt werden. Dies kann sich noch mindestens 20 bis 30 zusätzliche Jahre hinziehen.


Wohlstand durch Kernenergie mit einem gefährlichen Erbe


Egal ob leicht- oder hochradioaktiv, wenn die Radioaktivität in die Umwelt gerät, ist nicht nur das Grundwasser von einer Verseuchung bedroht. Was bis dahin und danach mit dem Atommüll und den Castorbehältern passiert und welche Folgen das hat, weiß heute noch niemand. Ein ziemlich heißes Eisen, wenn man die tausenden Jahre bedenkt, die die Strahlung noch Leben zerstören kann.


Die Frage der Atommüll-Endlager ist nicht nur für Deutschland schwer zu lösen. Wer will schon neben teils lebensgefährlich strahlendem Material wohnen?


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