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Nachhaltige Energiewirtschaft

Autor: admin | 04.06.2021

Nachhaltige Energiewirtschaft - Heizen, Auto fahren und Strom erzeugen – wer zeigt die besten Fortschritte in der Schweiz?


Ein Projekt zeigt anhand seiner statistisch erfassten Zahlen, dass in der Schweiz die Region W&O, die mit den meisten nachhaltigen Heizsystemen ist. Auch bei der Nutzung von Solarstrom und den angemeldeten Elektrofahrzeugen gibt es Zahlen, wer da die nachhaltige Nase vorn hat.


Erneuerbare für wohlige Wärme zum Wohnen und Arbeiten


Die intensive Heizperiode ist zwar vorbei, doch es zeigt sich, dass das Umdenken zu mehr Nachhaltigkeit auch in dem Bereich voranschreitet.Im Vergleich zur restlichen Schweiz, heizen die Bewohner in der Region Werdenberg und Obertoggenburg mit Abstand umweltfreundlicher. Das hat der „Energiereporter“ mitgeteilt. Die Ergebnisse dazu stammen aus einem Projekt, das in Zusammenarbeit mit Energie Schweiz und dem Digital Innovation Office des Bundesamts für Energie (BFE) durchgeführt wird.

Im Gegensatz zu Gas und Heizöl werden Luft, Erdwärme, Wasser, Abwärme, Holz und Sonne zu den erneuerbaren Wärme- und Energiequellen gezählt. In der „hölzigen" Region Werdenberger und Obertoggenburger sind die meisten Heizsysteme mit erneuerbaren Energiequellen in Betrieb.In der kleinen Graubündner Gemeinde Furna hat nur eines von zehn Gebäuden keine Heizquelle aus Erneuerbaren, was schweizweit der beste Wert ist.


Spitzenreiter bei der Solarstromproduktion


Nicht nur in nachhaltiges Heizen wird Geld gesteckt, auch die Stromerzeugung wird, Dank mehr Solarstrom, immer mehr aus Erneuerbaren gewonnen.Im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt von 4,8 Prozent hat Sevelen mit 9,7 Prozent und Wartau 9,5 Prozent einen doppelt so hohen Anteil an Photovoltaikanlagen. Die Prozentzahlen geben die in Betrieb genommenen Solaranlagen wieder, die im Einspeisevergütungssystem für eine Förderung durch den Bund eingetragen oder die für die Einmalvergütung angemeldet sind. Dabei stehen die 100 Prozent für alle, zur Solarstromerzeugung geeigneten Dachflächen in der gesamten Schweiz.

Mit einer Jahresleistung von 2,7 Gigawattstunden Solarstrom arbeitet eine der landesweit größten Photovoltaikanlagen auf der Dachfläche eines Transportunternehmens in Jonschwil, im Kanton St. Gallen. Das verschafft der Gemeinde mit 13,7 Prozent den besten Fortschrittswert.


Bei den angemeldeten Elektrofahrzeugen kommt Gams gut voran


Rund 1,2 Prozent Elektroautos fahren insgesamt auf Schweizer Straßen. Die größten Anteile daran haben Gams mit 1,5 Prozent, Sevelen mit 1,4 Prozent und Sennwald, wo 1,3 Prozent der Halter dieser Postleitzahl zugeordnet werden. Die Vergleiche schließen alle Fahrzeuge im Personen- und Lieferverkehr ein.

Der „Energiereporter“ fasst zusammen, dass insgesamt Nesslau und Grabs sowie kleinere Toggenburger Gemeinden wie Mosnang oder Hemberg ganz vorne mitmischen, wenn es um die Nutzung der Erneuerbaren geht. Da liegt in dörflichen Gegenden vielleicht ein Vorteil in den leichter umzustellenden kleineren Einfamilienhäusern.

Diese Vergleiche sollen nicht dazu dienen, einen grünen Sieger oder Verlierer zu küren, sondern zeigen, wer schon gut weiß, wie es geht, die fossilen Energieträger effektiv zu ersetzen.


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