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Bern - Wärme Top aber Strom ein Flop

Autor: admin | 19.09.2014

Wie wir schon berichteten, gibt es beim EWZ Zürich ab 1. Januar 2015 nur noch Strom aus erneuerbaren Energien. Dies bedeutet auch – in der Stadt Zürich wird ab 1.1.2015 alle Stromlieferungen zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie bestehen. Bern will mit der Wärme nachziehen. Bis jetzt wird Bern zu 90 Prozent durch fossile Brennstoffe erwärmt. Öl und Gas sind die Hauptlieferanten für die Wärme in den Häusern und Amtsstuben der Stadt. Bis 2035 sollen 70 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien entstehen.


Soweit so gut, nur fragt man sich, wenn das EWZ der Stadt Zürich ab 1.1.2015 nur noch Strom aus erneuerbaren Energien anbietet, warum Bern dafür ebenfalls bis zum Jahre 2035 benötigt? Der Plan, dass ab 2035 der Strom für Amtsstuben aus erneuerbaren Energien kommt, sei für alle Liegenschaften der öffentlichen Hand verbindlich. Warum erst 2035, wenn es die Zürcher schon nächstes Jahr einführen? Und dabei gilt wohlgemerkt 2035 für Bern 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien.


Zwischen den Zeilen steht es eigentlich klar, der Bund will den Atomausstieg, aber er will ihn nicht morgen. Und da er ihn nicht morgen will, eilt es offensichtlich nicht Atomkraft als Stromquelle aus dem Angebot zu stoßen.


Man könnte auch sagen: Wärme Top aber Strom ein Flop!




Quelle Pressemitteilung Bern